İstanbul: ![]() Istanbul liegt im Westen der Türkei auf beiden Ufern des Bosporus am Nordufer des Marmarameers: Der Westteil der Stadt gehört zu Europa, der Ostteil zu Asien. Das Goldene Horn, eine Bucht auf der Westseite des Bosporus, teilt die europäische Seite in zwei Teile. Die Stadt, die es seit ± 685 v.Chr. (Chalkedon, das heutige Kadıköy am asiatischen Ufer) bzw. 660 v.Chr. (Byzanz, an der europäischen Küste) gibt, besteht aus zwei getrennten griechischen Kolonien und hatte während seiner Existenz verschiedene Namen: Nova Roma, Constantinopolis, Konstantiniyye, Stambul und offiziell seit dem 28. März 1930 İstanbul – auf Türkisch mit einem Punkt auf dem Großbuchstaben i; dieser aktuelle türkische Name ist nichts weiter als eine Korruption des altgriechischen εἰς τὴν πόλιν bzw. des byzantinischen Griechischen εἰς τὰν πόλιν. Die Stadt war von 395 bis 1453 die Hauptstadt des Oströmischen bzw. Byzantinischen Reiches und von 1453 bis 1923 des Osmanischen Reiches. Die Stadt erstreckt sich von Nord nach Süd etwa 50 km und von Ost nach West etwa 100 km und ihre Fläche beträgt nicht weniger als 5.343 km². Zum 31. Dezember 2023 betrug die offizielle Einwohnerzahl der Stadt 15.907.951, die tatsächliche Zahl dürfte jedoch aufgrund der großen Zahl illegaler Einwanderer in der Stadt wesentlich höher sein. |
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