Kuhschnappel, Ernst-Schneller-Straße: Am 26. Juli 1869 wird Karl May mit der Königlich Sächsischen Eisenbahn-Gesellschaft aus seiner Zelle in Mittweida durch Assessor Posselt zum kleinen Bahnhof in St. Egidien gebracht. Von dort müssen die beiden zu Fuß ins zehn Kilometer weiter nördlich gelegene Bräunsdorf gehen, um May dort von dem ausgeraubten Johann Gottlieb Schreyer als Pferdedieb identifizieren zu lassen. Posselt hat klare Anweisung, den Bahnhof Hohenstein nicht zu benutzen, da Karl mit der Situation vor Ort natürlich bestens vertraut ist. Was man allerdings sich nicht zu realisiert: Auch Kuhschnappel in der Nähe seines Heimatorts kennt Karl May wie seine Westentasche! Den abgebildeten Zaun würde er nicht wiedererkennen, denn den gab es 1869 natürlich noch nicht. © Foto 2021 |
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