Leipzig, Thomaskirchhof:
    Im Jahr 2011 veröffentlichte Jenny Florstedt jedoch in Ausgabe 24 der „Karl-May-Haus-Information” einen Artikel (S. 61–65), in dem sie nachweist, dass die Nummerierung auf dem Thomaskirchhof mehrfach geändert wurde. Die Nummer 12 befand sich vor der letzten Umnummerierung (1885) in einer Sackgasse, die offiziell zum Thomaskirchhof gehörte, im Volksmund jedoch „der Sack” (von Sackgasse) genannt wurde (wird?). Am 21. Dezember 1943 wurde der gesamte Gebäudekomplex in diesem „Sack” zerstört zerstört und erst nach 2000 wieder aufgebaut.
    Das blaue Gebäude links (heutige Hausnummer 7) steht an der Stelle, an der Karl am 20. März 1865 unter dem Namen „Hermes” (laut anderer Quellen „Hermin”) von der Witwe eines Essigfabrikanten Johanne Rosine Hennig (* 1807, † 1875) mehrere Räume im dritten Stock mietete, um dort seinen Pelzdiebstahl zu begehen.
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