Leipzig, Hallesche Straße 5:
    In diesem Häuschen wohnte Frau Bayer, die Karl May als Hehlerin für seinen Pelzraub einsetzen wollte, und ihr Mann Wilhelm. Frau Bayer (in Gerichtsakten fälschlicherweise als „Beyer” bezeichnet) hatte im „Leipziger Tageblatt und Anzeiger” ihre Dienste als Vermittlerin zwischen Privatpersonen und Pfandleihern angeboten; es gibt und gab schon immer Menschen, die sich schämten, ein Pfandhaus zu betreten und es gibt Dutzende anderer Gründe, warum sie lieber nicht selbst zu einem Pfandleiher gehen möchten. Nach dieser Anzeige besuchte Karl May die Frau in ihrem Häuschen.
    Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus im Stadtteil Wahren durch eine Bombe dem Erdboden gleichgemacht und später wieder aufgebaut; es befindet sich schräg hinter den Häusern Nummer 3 und 9, mehr oder weniger in deren Garten, wo dieser Webmaster nicht näher herankommen konnte, daher das Foto von etwas geringerer Qualität.
    © Foto 2021


Google
www op deze website